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    Saubere Kanten beim Streichen!

    Saubere Kanten beim Streichen!

    Abkleben zum Schutz

    Vor dem Streichen der Wände sollen Kanten, Rahmen, Fußleisten, Steckdosen und Lichtschalter mittels Abkleben vor Farbspritzern geschützt werden. Der übliche Schutz wird mit Kreppband hergestellt. Das Kreppband ist mittelschwer klebeintensiv und lässt sich später wieder gut entfernen. Fest angedrückt schließt es Farbspritzer an den Streichkanten aus.

    Fenster- und Türrahmen werden mit Kreppband umlaufend abgeklebt, wobei die Bandkanten im rechten Winkel auf die Wand treffen. Bei fest montierten Fußleisten wird genauso in waagerechter Form verfahren. Verschraubte Fußleisten können auch demontiert werden, um das Abkleben zu sparen.

    Bei Lichtschaltern und Steckdosen empfiehlt sich das Abschrauben der oberen Schutzschale. Dass übrig bleibende „Loch“ sollte grob mit breitem Kreppband abgeklebt werden, um die elektrischen Leitungen und Leiter vor Farbspritzern zu schützen.

    Abkleben für die Gestaltung

    Wenn auf ebenen Flächen unterschiedliche Farben gestrichen werden sollen, ist das Abkleben aufwändiger. Beim Aufeinandertreffen auf einer Fläche sollte immer erst die hellere Farbe als Untergrund gestrichen werden. Sie kann auf die Fläche, auf der später die dunklere Farbe aufgetragen wird, überlappen.

    Nach dem Trocknen der hellen Farbe wird entsprechend Gestaltungswunsch der Grenzverlauf zur dunklen Farbfläche abgeklebt. Wenn die geometrische Figur oder Anordnung komplett mit Kreppband umklebt ist, muss das Kreppband noch einmal angedrückt werden.

    Als erster Schritt wird mit der helleren Farbe, die auch hinter dem Kreppband aufgetragen ist, die Abklebkante gestrichen. Damit versiegeln sich die kleinen Hohlräume, die bei Kreppband entstehen und die Klebekante wird „versiegelt“. Nach dem Trocknen kann die dunklere Farbe auf das Kreppband gestrichen werden und kann nicht mehr „hinterlaufen“. So bildet sich eine scharfe und präzise Farbkante ohne jede Unterbrechung oder Ungenauigkeit.

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    Tapezieren leicht gemacht!

    Endlich ist es soweit – du hast deine Traumwohnung gefunden! Jetzt muss nur noch alles nach deinen Wunschvorstellungen tapeziert und eingerichtet werden. Du magst dich aber fragen, „wie tapeziere ich richtig?“, schließlich hast du so etwas vorher noch nie gemacht! Dieser Text gibt dir einige Tipps, wie du Raufaser oder Mustertapeten richtig verwendest. Außerdem werden einige grundlegende Hilfen zum Thema Tapezieren erläutert.

    Tipps zur Vorbereitung
    Zu Beginn solltest du den Raum mit Malervlies auslegen, um den Fußboden sauber zu halten. Danach muss alte Tapete restlos entfernt werden. Feuchtest du diese etwas an, kannst du sie nach ein paar Minuten relativ einfach abziehen. Am besten bestreichst du die Wand mit Grundierung, damit sie einheitlich saugfähig wird. So kann die Tapete überall gleich gut haften. Steckdosenabdeckungen, Lichtschalter und Nägel bzw. Dübel werden entfernt.

    Der richtige Kleister machts
    Im Fachmarkt kannst du dir den passenden Kleister besorgen. Spezialkleister für Raufasertapeten oder Mustertapeten wird meist 1:20 mit sauberem und kaltem Wasser angesetzt. Der Kleister muss mittels eines Holzstabes möglichst schnell und kräftig mit dem Wasser verrührt werden, damit sich keine Klumpen bilden.

    Auf einem Tapeziertisch legst du die zugeschnittenen Tapetenbahnen aus. Es wird angeraten, die Bahnen ca. 10 cm länger als benötigt zuzuschneiden. Die fertigen Bahnen können jetzt mit einem Quast satt mit Kleister bestrichen werden. Dabei die Ränder nicht vergessen!

    Ist der Kleister auf der Tapete, wird diese zum Weichen zusammengelegt. Dazu werden die Klebeflächen aufeinandergelegt. Die Tapetenbahn kann dann nochmals aufeinandergelegt werden, jedoch ohne dass sich Knicke bilden. Wichtig ist, dass du nur so viele Bahnen einstreichst, wie du auch verarbeiten kannst.

    Die erste Bahn kleben
    Deine erste Tapetenbahn solltest du in der Nähe des größten Fensters kleben, da dort das beste Licht ist. Diese Bahn muss 100% senkrecht geklebt werden. Du kannst dir auch mit Hilfe einer Wasserwaage eine Hilfslinie an die Wand zeichnen. Entlang dieser Linie klebst du die erste Bahn. Zur Decke kann die Bahn etwas überstehen, da das später korrigiert wird. Du ziehst die eingeklappten Teile nun vorsichtig auseinander und streichst die Raufaser mit einer Tapezierbürste glatt. Dabei immer von oben nach unten und von der Mitte nach außen hinstreichen. Bist du damit fertig, dürfen keine Blasen oder Falten erkennbar sein.

    Tipps zum weiteren Kleben
    Nun werden die weiteren Bahnen ohne Lücken („auf Stoß“) direkt neben die erste Bahn geklebt. Da an der Decke und am Boden etwas Tapete übersteht, kannst mit einem Scherenrücken die Wandkante entlangfahren. Der Abdruck wird in der Tapete erkennbar sein, so dass du die überschüssige Tapete einfach abschneiden kannst. Deine Tapete passt jetzt haargenau. Diese Technik wendest du auch bei den Innenecken an.

    Verwendest du eine Mustertapete verfährst du im Prinzip ebenso. Dabei musst du beachten, dass die Muster exakt zueinander passen, um so das gewünschte Gesamtbild zu erreichen.

    Schalter oder Steckdosen werden übertapeziert. Ist die Tapete trocken, kannst du vorsichtig mit einem Papiermesser die überschüssige Tapete entfernen und die Abdeckungen wieder anbringen.

    Wie du siehst, ist aller Anfang vielleicht etwas schwer. Aber mit einer bisschen Übung schaffst du das auch. So kannst du deinen Traum von einer Tapete verwirklichen!

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    Wie entferne ich Tapeten richtig

    Tapeten möglichst einfach ablösen

    Jede Tapete muss irgendwann erneuert werden, weil sie entweder nicht mehr besonders schön aussieht oder einfach eine neue Farbe gewünscht wird. Doch bevor neue Bahnen an die Wand gebracht werden, müssen die alten Bahnen entfernt werden. Hierfür gibt es einige einfache Tricks, die nun erläutert werden.

    Feuchtigkeit erleichtert die Arbeit

    Teilweise kann das Ablösen einer alten Tapete relativ aufwendig und zeitraubend sein. Um die Arbeit zu erleichtern, kann ein einfacher Trick helfen. Wenn die Tapete etwas angefeuchtet wird, löst sich der Kleber deutlich besser. Hierfür kannst Du zum Beispiel eine Waschlauge aus warmem Wasser und Spülmittel auf die Wände geben und mit einem möglichst breiten Malerpinsel verteilen. Jetzt wartest Du einige Minuten und kannst die Tapete dann deutlich einfacher ablösen. Alternativ eignen sich hierfür auch einige spezielle Mittel, die Du im Baumarkt erwerben kannst und genauso angewendet werden, wie die Seifenlauge.

    In beiden Fällen ist es sehr wichtig, dass die Feuchtigkeit großzügig aufgetragen wird und bis zum Kleister gelangt. Wenn Du eine relativ dicke Acryltapete oder eine Raufaser entfernen willst, kann es Sinn machen eine sogenannte Nagelrolle zu verwenden. Diese ist mit spitzen Dornen gespickt und kann sehr nützlich sein. Wenn Du sie vor dem Einweichen über die Tapete rollst, entstehen zahlreiche kleine Löcher. Durch diese kann das Wasser eindringen und die Arbeit wird erleichtert. Die Nagelrolle ist unter anderem dann sehr praktisch, wenn mehrere Schichten Tapeten übereinander kleben. Wenn Du eine solche nicht zur Hand hast, kannst Du für diese Zwecke alternativ auch ein normales Kartonmesser verwenden.

    Mithilfe eines Dampfreinigers ganze Tapetenbahnen entfernen

    Wenn Du einen Dampfreiniger besitzt, lässt sich auch dieser zum Ablösen der Tapete nutzen. Ansonsten kannst Du ein solches Gerät auch in einem Baumarkt leihen. Nachdem Du den Dampf auf die Tapete gesprüht hast, dringt er tief in die Tapete ein und weicht sie auf. Nach einer kurzen Einwirkzeit kannst Du versuchen, ganze Bahnen abzuziehen. Dadurch hast Du deutlich weniger Arbeit und musst nicht ständig versuchen, kleine Stücke mit dem Spachtel abzulösen. Am besten beginnst Du an einer der unteren Ecken und ziehst die Bahn dann nach oben ab.

    Sehr praktisch sind trocken abziehbare Tapeten

    Wenn Du die Wand dann neu tapezieren willst, solltest Du eine trocken abziehbare Tapete verwenden. Denn diese ist mit einer speziellen Beschichtung versehen und kann ganz einfach wieder von der Wand abgezogen werden. Einziger Nachteil ist, dass beim Tapezieren ein wenig mehr Geschick erforderlich ist. Dafür hast Du aber deutlich weniger Arbeit, wenn Du sie wieder entfernen willst.

    Auch sehr praktisch sind Tapeten, die sich spalten und trocken abziehen lassen. Wenn Du diese entfernst, kannst Du die oberste Schicht schnell und einfach abziehen, die untere Schicht bleibt aber an der Wand und dient als Untergrund für die neue Tapete. Auch mit diesen Modellen hast Du beim Entfernen deutlich weniger Arbeit.

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